wow-Erkenntnis

Diesen Gedanken muss ich einfach mit euch teilen:

Gestern, während wir zusammen Gott lobten und anbeteten, betete ich unter anderem für unsere Stadt. Da erinnerte mich der Heilige Geist an die Worte von Jesus an seine Jünger, die in der Bibel, im Evangelium nach Lukas, Kapitel 9 (Vers 13) stehen:

„Gebt ihr ihnen zu essen.“

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Ich dachte beim Beten eine zeit lang über diese Worte nach und es wurde mir klar: Was mutet Jesus den Jüngern da eigentlich zu?

Zum Hintergrund der Situation damals:

Die Jünger waren voll im „Orga-Modus“: Sie wollten nur, dass Jesus die Zeit beachtet und die Leute rechtzeitig entlässt. Lehre von ihm ist ja schön und gut! Aber nun haben die Leute Hunger. Es ist kein geistlicher Hunger, sondern ein rein körperlicher. Sie brauchten Nahrung. Also Jesus: Entlasse die Menge! Sie können ja morgen oder so wiederkommen, aber für heute ist "Schicht im Schacht"! Schick sie doch nach Hause, damit sie für ihr leibliches Wohl sorgen können.
Das meine ich mit „Orga-Modus“.

Doch Jesus schaut sie an und übergibt die Verantwortung bereits an dieser Stelle an sie: „Gebt ihr ihnen zu essen!

Ich stelle mir vor, wie die paar Männer sich umdrehen und diese unfassbar große Menge an Menschen vor sich sehen – 5.000 Männer – hinzukommen (wahrscheinlich) noch die gleiche Anzahl Frauen und Kinder, die hier nicht erwähnt werden. Wie soll das möglich sein?

Die Jünger bleiben im „Orga-Modus“.

Herr, wir haben nur... und dabei schauen sie auf ihren Vorrat, der selbst für ihre kleine Gruppe schon zu wenig ist. Wir haben nicht mehr! Wir haben nicht genug! Wir haben zu wenig…

Als ich das las, musste ich sofort an uns heute denken: Wie viele von uns denken genauso? Ich? Was habe ich schon zu geben? Ich brauche mehr von dir, Heiliger Geist! Ich bin noch nicht soweit! Ich muss erst einmal selbst klarkommen!

Jesus sieht das definitiv anders.

Er bleibt dabei: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ Er traut es dir und mir zu. Denn er sieht nicht auf das, was vorhanden ist. Er sieht auf den Reichtum und die Möglichkeiten, die bei seinem Vater sind. Und damit die Jünger genau das, diese neue Art zu Denken, verstehen, nimmt er ihren wirklich sehr geringen Vorrat in seine Hände und vervielfältigt es ins Unglaubliche!

 

Wann begreifen wir, dass nur unser Denken Gott klein macht?

 

Stephan Kobabe, 07.08.2019, Oer-Erkenschwick

1 Comment

  1. Veröffentlich von Ivonne am August 25, 2019 um 5:23 pm

    So ist es Bruder!
    Wir lesen in der Bibel, dass bei ihm nichts unmöglich ist und behaupten evtl. dies für wahr zu halten und zu glauben…….
    Im „Alltag“ stoßen wir dann auf zum Teil „kleine‘ Probleme und schon ist es vergessen und Gott wird von uns gedanklich begrenzt.
    Vielen Dank für die Erinnerung!

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  1. Veröffentlich von Ivonne am August 25, 2019 um 5:23 pm

    So ist es Bruder!
    Wir lesen in der Bibel, dass bei ihm nichts unmöglich ist und behaupten evtl. dies für wahr zu halten und zu glauben…….
    Im „Alltag“ stoßen wir dann auf zum Teil „kleine‘ Probleme und schon ist es vergessen und Gott wird von uns gedanklich begrenzt.
    Vielen Dank für die Erinnerung!

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