Wer ist der Dieb in Joh. 10, 10?

"Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben;
ich bin gekommen, damit sie das Leben haben
und es im Überfluss haben."

Evangelium nach Johannes, Kapitel 10, Vers 10; Übersetzung nach Schlachter 2000

Dies sind Worte, die Jesus zu seinen Zuhörern sagt. Viel von uns kennen diesen Vers bestimmt gut. Jesus ist gut, schenkt Leben im Überfluss, usw.
Doch wer ist der Dieb, von dem er hier redet?

Mit dieser Frage wurde ich vor einiger Zeit durch eine Predigt von Reinhard Hirtler konfrontiert. Natürlich wusste ich die Antwort sofort! Und ich glaube auch, dass du, lieber Leser, dir sofort sicher bist, dass es sich um den Teufel handelt. Alle, die ich seit dem mit dieser Frage konfrontiere, geben mir diegleiche Antwort.

Doch warum sind wir uns da so sicher?

Wenn ich von mir ausgehe, so wurde ich über viele Jahre so gelehrt. Vielleicht habe ich die Prediger auch falsch verstanden und ging -warum-auch-immer einfach davon aus, dass es so ist. Mit Sicherheit kann ich aber sagen, dass ich es als Prediger genauso gelehrt habe. Ich habe es genau so FALSCH gelehrt. Menschen in die Irre geführt.

Das erschrickt mich!

Mit einem Mal wird mir klar: Wie viele Sachen habe ich noch in der Bibel falsch ausgelegt, ja, glaube ich sogar immer noch falsch? Denn wer den Vers im Kontext liest, erkennt sehr schnell mit Hilfe des Heiligen Geistes, dass der Dieb hier überhaupt NICHTS mit dem Teufel zu tun hat. So gar nicht.

OK, ich gebe zu: Das ist eher unwichtig!

Es gibt mit Sicherheit wichtigere Erkenntnisse in den letzten Monaten, als die richtige Deutung des Diebes hier. Denn viel wichtiger ist, dass Jesus uns Leben im Überfluss gibt. Vieles andere raubt uns Leben. Das wissen wir. Was genau es ist, wird vielleicht nicht so wichtig sein.

Aber zu erkennen, dass ich falsch gelehrt wurde, UND dass ich die Stelle selbst falsch gelehrt habe, macht mich nachdenklich. Deshalb:

Lasst uns genau hinsehen!

Lasst uns das Wort Gottes im Zusammenhang studieren. Nur so werden wir Gott, seinen Willen, seine Natur, richtig verstehen

Stephan Kobabe, 02. April 2019

P.S. Und wer ist nun der Dieb? Schreibt eure Antworten hier als Kommentar hin.

12 Kommentare

  1. Veröffentlich von Reinhold Haunschild am Mai 14, 2019 um 4:25 pm

    Ich möchte es nicht aussprechen.
    Ich antworte mit dem Wort Gottes:
    Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.
    1Joh 4,1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.
    2Joh 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!
    2Petr 2,1 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.

    • Veröffentlich von Stephan am Juni 7, 2019 um 7:58 pm

      Super, Reinhold! Sehe ich genauso! Danke dir für deinen Beitrag!

  2. Veröffentlich von Lana am Mai 24, 2019 um 6:30 am

    Der Dieb ist der Lehrer -der lehrt das man durch andere Wege in die geistige Welt die Tür Jesu einsteigen kann.

  3. Veröffentlich von Lana am Mai 24, 2019 um 6:38 am

    Ja und der Dieb beraubt somit des Überflusses der nur durch Jesus die Tür fließt…..
    New Age und okkultes steigt durch andere Wege ein und ist der Dieb(.—->.Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirte der Schafe. Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus.
    Johannes 10:).

    Nur Jesus ist die Tür aus der wir schöpfen sollen.
    Ja und der Dieb ist auch der der das übernatürliche in Jesu leugnet (aus Angst, falscher Lehre, Unkentniss)

    • Veröffentlich von Stephan am Juni 7, 2019 um 8:00 pm

      Danke dir, Lana, für die Ergänzung. Sehe ich genauso!

  4. Veröffentlich von Andreas Schmidt am August 20, 2019 um 8:48 pm

    Lieber Stephan, liebe Glaubensgeschwister,

    alles, was zu diesem Thema hier gesagt wurde ist richtig und sehe ich auch so!

    Es kommt aber auch – denke ich – in der Betrachtung darauf an, wie man das (als ein Lehrer des Wortes Gottes) sieht, bzw. auf sich selbst bezieht.
    Da wir Christen (und auch Prediger), ja leider nicht die ganze Weisheit Gottes in uns komplett und auf einmal erfassen können, kann das leider passieren. Man sollte das, durch aufmerksames, zusammenhängendes Studieren von Gottes Wort natürlich möglichst vermeiden (der Heilige Geist möge uns davor bewahren)!
    Aber ein Christ / Prediger, dem dass passiert, ist meiner Meinung nach hier nicht der Dieb / falsche Lehrer
    oder ein falscher Prophet. Zumal bei diesem Thema die Identität des Diebes nicht das „Wichtigste“ ist,
    (wie du ja selber auch schon richtig gesagt hast).
    Keiner von uns hat doch die böse Absicht, durch die „Hintertür“ in den Schafstall einzusteigen und dort irgendwelchen Schaden anzurichten (schon gar nicht die Schafe zu verwirren)!

    Aber ja, diese gibt es, die das wollen! – Und da sehe ich den wesentlichen Unterschied!

    Das eine sind sich (immernoch) in der Entwicklung befindliche Christen / Prediger, die nicht alles perfekt
    machen. Das andere sind „die Diebe.“
    Nur wenn man dann anführt, der Teufel wäre in dem Zusammenhang die „falsche Person“ und „nicht gemeint“, muss man mal die Frage aufwerfen:
    „Von wem gehen denn dann letztendlich diejenigen aus oder von wem werden sie denn „instrumentalisiert,“ die durch die Hintertür kommen? – Ist es nicht der „König der Diebe,“ der „falscheste“ aller Propheten und
    der „Oberlehrer“ der falschen Lehren, – Satan, – der Vater der Lüge – und das von Anfang an?“

    Wie hat Lana hier auch angeführt: „Ja und der Dieb ist auch der, der dass Übernatürliche in Jesu leugnet .“
    Wer aber ist denn das an „erster“ Stelle?
    Und in den Versen die Reinhold hier aufführt erkenne ich viel „Scheinheiligkeit“ und zum Teil sogar
    „Bösartigkeit“ bei diesen falschen Lehrern!

    Von daher finde ich das mit dem Teufel gar nicht so falsch gelehrt. Es ist vielleicht nicht detailliert genug.
    Jedenfalls verwirrt es bestimmt Niemanden im Hinblick auf das, was uns unser Herr Jesus alles geben will.

    Ich denke, wir müssen da wachsam sein und bleiben, aber deshalb musst du dir, – lieber Stephan,- da nichts vorwerfen. Der Herr kennt deine Absichten und kann regulieren! Er liebt dich für deine aufrechte Haltung und hohe Sorgfalt beim Lehren!
    Ich habe früher auch gelehrt und immer wenn ich das Privileg dazu hatte, überkam mich plötzlich so eine
    heilige Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Ich habe dann immer zu mir selber gesagt:
    „Du stehst hier stellvertretend für Gott und Christus und du lehrst gerade seine Kinder.“
    Was für eine Verantwortung, was für ein Privileg!
    Ich habe dann immer den Herrn gebeten mich richtig zu lenken und zu leiten, damit ich nichts falsch mache! Schließlich will man ja alles andere, als die Kinder Gottes falsch lehren… und dann auch noch ausgerechnet ICH SELBST!

    Liebe Grüße in dem Herrn Jesus

    Andreas

  5. Veröffentlich von Ruedi am Februar 14, 2020 um 3:28 pm

    Hallo

    Spannende Diskussion.
    Da ich selbst die Bibel nicht so gut kenne, hätte ich die Ausgangsfrage ohnehin nicht beantworten können. So machte ich mir einen Spass und las das ganze Kapitel. Bildete mir aufgrund des Textes eine Meinung und schaute erst danach, was andere dazu meinten. So konnte ich schauen ob ich quasi richtig lag.
    Nun ja. Wenn ich den Text so lese ist meine Antwort eine ganz andere.
    „Alle, die vor mir gekommen sind, sind Räuber und Diebe.“ welche auf einem anderen Weg eindringen wollen. Also das wären dann alle Propheten, Johannes der Täufer, Priester, Mose usw. Dann wären diese Diebe, welche schlachten und ins Verderben Stürzen, denn diese haben ja die Gebote gelehrt und nicht die Freiheit in Jesus und somit auch nicht den Überfluss.
    Oder was denkt ihr, ist mit: „Alle, die vor mir gekommen sind“ gemeint?

    • Veröffentlich von Joachim am Mai 13, 2020 um 5:48 pm

      …interessante Diskussion. Wir reden hier von einem Gleichnis das Jesus gebraucht um den Pharisäern was zu verdeutlichen.
      Für die Pharisäer war das Gesetz aller Masstab, persönliche Beziehung zum Vater war nicht auf den Schirm. Das Gesetz (Thora) ist göttlich und sollte die Menschen zu Gott hin führen aber es hat die Pharisäer zu Gesetzesgelehrte gemacht. Die Thora hatte nur die Möglichkeit über die Hintertür zu kommen nicht aber als persönlicher Hirte. Man folgt nur dem zu dem man vertrauen hat und den man kennt. Durch Jesus ist die Thora ersetzt und somit der Weg frei.
      Dieb und Räuber ist ein Wortbild für das Gesetz.

  6. Veröffentlich von Manuela am Mai 30, 2020 um 3:01 pm

    Tut mir leid ich verstehe nur Bahnhof

  7. Veröffentlich von Petra Jurenka am Mai 30, 2020 um 9:57 pm

    Also ich sehe das auch so… die Diebe sind die falschen Propheten und Lehrer und so weiter aber hinter ihnen steckt der Teufel der alles verdrehen möchte er braucht ja auch Werkzeuge durch die er reden kann….. genauso wie Gott der Vater uns gebraucht und er uns führt durch seinen Heiligen Geist sind die falschen Propheten geführt durch den Teufel…

  8. Veröffentlich von Anne am Juni 21, 2020 um 10:11 pm

    Jemand, der im SINNE Jesu zu den Schafen (= damals/in erster Linie das Volk der Juden?) kommt, mit SEINEM Herzen, EINS mit ihm, aus seiner Motivation der Liebe heraus, auf den werden die ‚Schafe‘ hören. Weil sie merken, SIE, = jeder Einzelne, in seiner Einzigartigkeit / Persönlichkeit, in seinem persönlichsten Sein (siehe ‚Namen‘) ist gemeint. Sie spüren, dass es da jemand WOHL meint mit ihnen….. und sie werden ihm nachgehen.
    Dazu ist aber eben (für den, der zu den Schafen kommt) dieses Eins-Sein mit Jesus nötig. Und das bedeutet sicher, sich selbst schon ein ganzes Stück aufgegeben zu haben, sozusagen seinen ‚Preis‘ bezahlt zu haben für dieses MIT- und IN-Jesus unterwegs sein.
    Es für IHN tun, IN IHM tun – und nicht aus Eigennutz oder aus kalter Lehre (z.B. um des Platzes im Himmel willen … um des ‚Gesetzes des Buchstabens‘ willen … um sein monatliches Salär zu bekommen … oder das Ansehen … oder um des Besserwissens willen … jemand, der nur eine JOB-Beziehung hat, und nicht eine Herzens-Beziehung zu den ihm Anvertrauten … oder was es sonst noch alles gibt an Motiven und Haltungen – die das Gegenüber im Innersten aber spürt und von denen es sich schrecken lässt….)

    Das waren damals bestimmte, von Jesus kritisierte, Schriftgelehrte – und auch heute wird es diese nicht-das-Heil-bringenden ‚Leiter‘ geben.

    Im Gegensatz dazu: Das Gesetz des Geistes – von IHM geführt zu werden, in SEINER Motivation, in der Motivation der unvoreingenommenen LIEBE, die sich selbst gibt – für den anderen. Die den anderen sieht, sieht, sieht, i h n meint, meint, meint. Und ihm nicht die eigene Meinung und Erkenntnis überbraten will, sondern ihm von ganzem Herzen dienen, und zur Erlösung verhelfen will (in die FREIHEIT, RAUS zu kommen….!! – auf die grüne Wiese, wo’s Futter gibt!!! 😉 )
    Zum Leben, zum Wachsen.
    Zum immer-mehr-diejenigen-werden, als die wir gedacht sind.
    – Jeden Tag neu. –

    Der Wächter – ist es das HERZ?

    Sind der Schafstall wohl die Juden, das Volk Israel!?
    Und zu denen dann (später noch): aber auch WIR dazu kommen….

    Für mich ist es wieder(!) eine Aufforderung, es mit absoluter Priorität zu verfolgen, mit Jesus mehr und mehr eins zu werden. Uns mit Haut und Haaren auf diesen Weg einzulassen.

    Ganz neu gelesen, das Bild…. Aufgefallen war mir früher wohl schon, dass Jesus sowohl! die Tür, wie auch! der gute Hirte ist. Jetzt aber nochmal intensiver gelesen und dadurch näher dran gekommen – so wie es sich gerade anfühlt zumindest…..

    Er ist immer wieder unser so kleinkariertes, viel zu lineares Denken aushebelnd…. Gigantisch!

    Mein HERZ spürt ihn wieder – wie bin ich froh!!! Nach soo langer (persönlicher) Dürre-Zeit….
    Drum danke für die Frage-Stellung.

    —-

    Jesus ist einfach sehr klar! Ich empfinde es gar nicht so, dass er die anderen verflucht – er stellt einfach richtig. So wie auch das: „Nur EINER ist gut“. Es GIBT keine Kompromisse. NUR GOTT ist gut.
    Aber er kennt ja auch unsere schwache Natur. Die ändert aber nichts an der Wahrheit, den Gegebenheiten. Unsere Schwachheit erfordert einfach GNADE, Gottes Geduld mit uns, der IMMER wieder neu mit uns geht und an uns arbeitet…. hin zum immer-mehr-eins-Werden mit Jesus.

    Anlass zur absoluten Selbstzufriedenheit werden wir Menschen auf dieser Erde sowieso nie haben.

    NUR ihm gebührt die Ehre.

    Er ist Wahrheit – UND Liebe – und das in Vollkommenheit.
    Keiner von uns kann ihm das Wasser reichen. (!? – ALLE, die vor ihm kamen….-!?)
    Aber wir dürfen zu ihm hinwachsen.

    Ich glaube, dazu ruft er vielleicht auch uns auf, in diesem Gleichnis. (Eben neben dem, dass er die Hartherzigkeit vieler Schriftgelehrter aus seinem Herkunftsvolk entlarvte – auf seine so direkte Art und Weise. Aber ich denke eben, wir heute dürfen das ruhig auch ansehen)

    Jesus steckt das Ziel – wie immer – ABSOLUTEST hoch!
    Und wir wissen doch, wieviel Gnade er gleichzeitig hat, wenn wir es nicht erreichen….

    Aber er weiß eben halt auch, wodurch die Menschen – im Herzen – erreichbar sind….!

    —-

    (Der WÄCHTER – er scheint mir wichtig zu sein…)

    —-

    Ich LIEBE Gott dafür, dass er von seiner Vollkommenheit nicht lässt!!!!

    ‚fremd‘ – weil: wir sind für Ihn gemacht und von ihm gemacht – wir kommen von IHM her!
    Wir gehören zusammen (= vertraut)

    Der Dieb: jemand, der stiehlt! Von der FÜLLE! (Freiheit, Freude, Ruhe, Einheit ….u.s.v.m. ….) (die Gott für seine Kinder gedacht hat)
    der tötet: manche gehen ja dann GANZ weg vom Glauben! Mit ‚so etwas‘ wollen sie nichts zu tun haben (wenn z.B. die LIEBE nicht gespürt wird; das WOHLWOLLEN; dass ICH in meinem Innersten gemeint, wertgeschätzt, bejaht bin…)

    Aber Er entmutigt uns nicht.
    Gottes Gnade ist jeden Morgen neu.
    Davon leben wir.
    Was haben wir für einen tollen Gott.

  9. Veröffentlich von Sulamith am Juli 8, 2020 um 9:32 am

    Das Thema ist schon sehr interessant und durch Reinhard Hirtler rüttelt der Herr an überlieferten Vorstellungen. Wer ist nun der Dieb? Man muss auch Kap. 9 dazunehmen, um das zu verstehen. Der Herr sprach gleich nach der Heilung und dem Ausschluss des Blindgeborenen aus der jüdischen Synagoge, der Religion des Gesetzes, in 10:1 von der 🐑 Schafhürde. Die Schafhürde bedeutet nach Gal. 3:23-26 das Gesetz oder den Judaismus, als der Religion des Gesetzes. „Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz VERWAHRT, EINGESCHLOSSEN auf den GLAUBEN hin, der GEOFFENBART werden sollte. Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf CHRISTUS hin geworden, damit wir aus GLAUBEN GERECHTFERTIGT werden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, SIND WIR NICHT MEHR UNTER EINEM ZUCHTMEISTER; denn ihr alle seid SÖHNE GOTTES DURCH DEN GLAUBEN AN CHRISTUS JESUS. Bevor Christus kam, hatte das Gesetz die Aufgabe Gottes Volk einzuschränken, zu schützen, zu unter weisen, zu lehren, zu betreuen, auf es achtzugeben, in besonderem Gewahrsam zu halten. Zur Zeit des NT wurden die Kinder reicher jüdischer Familien durch einen gebildeten Sklaven zu ihrem Lehrer geführt. Das Gesetz war „der Sklave“ der uns zu unserem Erzieher oder Lehrer, d.h. zu CHRISTUS, bringen sollte. Bevor wir zu Christus, dem Meister und Lehrer gebracht wurden, waren wir unter der Obhut eines Sklaven, nämlich des Gesetzes. Sind wir erst einmal zu CHRISTUS gebracht, so sind wir gerechtfertigt durch den Glauben. Seitdem der GLAUBE, d.h. seitdem Christus gekommen ist, BEFINDEN WIR UNS NICHT MEHR UNTER DER ABHUT DES SKLAVEN, des Gesetzes. Die Hürde ist nur vorübergehend. Die Weide, ein Bild auf CHRISTUS, ist der Ort, wo die 🐑 Schafe sich ständig aufhalten sollten, um das frische Gras, die Lebensversorgung des Geistes, all das, was CHRISTUS erlangt hat und ist, den ganzen Reichtum des dreieinen Gott SELBST, zu genießen und zu erfahren. Das soll jetzt die Nahrung der Gläubigen sein. Aus dem Gesetz heraus kommen und in Ihn, in Christus hinein kommen, um Ihn als die Weide zu genießen.Gal. 4:3-5. Das ist der unausforschliche Reichtum Christi, den Paulus predigte als das Evangelium. Eph. 3:9
    Der Herr Selbst ist die „TÜR“ zur Schafhürde, DIE TÜR ZUM GESETZ und Er ist auch die Tür, da wieder rauszukommen. Vers 9.
    Er war die Tür für alle Auserwählten Gottes, des AT und des NT, z.B. Mose, David, Jesaja usw. Sie sind alles Menschen, die wahrhaftig Gott suchten und sie lebten im Gesetzes Gehorsam durch Christus und für Christus, als der Tür, unter der Obhut des Gesetzes. Alle, die von Gott gesandt wurden, gingen durch Christus in das Gesetz hinein.
    Der Türhüter ist der Heilige Geist und DIE DIEBE und RÄUBER sind dagegen solche, die sich als Propheten ausgegeben haben. Solche, die nicht durch die Tür in die Hürde kamen, Vers 1, sondern anderswo hinüber stiegen, sind die Propheten, die in der Zeit zwischen den Propheten des AT und Johannes des Täufers lebten, ein Zeitabschnitt von 400Jahren. Diebe und Räuber, in Vers 1+ 8, bezeichnen die Personen, die in den Judaismus eintraten, aber es nicht durch CHRISTUS als der Tür taten, sondern von woanders hinaufklettert eingestiegen sind, sie lehnen Gottes Weg ab und gehen durch und für sich selbst da hinein. Diese Diebe und Räuber richten Gottes Volk zugrunde durch falsche Lehren.
    Jetzt will Gott die Seinen, durch CHRISTUS als der Tür, aus dem Gesetz herausbringen. Er ist der Erste, der aus der Hürde, dem Gesetz, herausgekommen ist und ruft Sein Volk, Seine 🐑 Schafe heraus, in Sich als die grüne Weide hinein.
    Der PFERCH ist der Judaismus, eine GESETZESRELIGION, die aus Buchstaben und Vorschriften besteht, und die Herde ist die GEMEINDE, die aus LEBEN UND GEIST BESTEHT. Gott benutzt Reinhard Hirtler dazu, um Gottes Volk die Augen zu öffnen, sich von der Vermischung durch das Gesetz, dem alten Bund, zu wenden, hin zu CHRISTUS, der der Herr Geist ist, dem Inhalt des neuen Bundes. Ein Herausrufen aus dem Gesetz, hinein „IN CHRISTUS“ und was wir in Christus haben.

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12 Kommentare

  1. Veröffentlich von Reinhold Haunschild am Mai 14, 2019 um 4:25 pm

    Ich möchte es nicht aussprechen.
    Ich antworte mit dem Wort Gottes:
    Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.
    1Joh 4,1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.
    2Joh 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!
    2Petr 2,1 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.

    • Veröffentlich von Stephan am Juni 7, 2019 um 7:58 pm

      Super, Reinhold! Sehe ich genauso! Danke dir für deinen Beitrag!

  2. Veröffentlich von Lana am Mai 24, 2019 um 6:30 am

    Der Dieb ist der Lehrer -der lehrt das man durch andere Wege in die geistige Welt die Tür Jesu einsteigen kann.

  3. Veröffentlich von Lana am Mai 24, 2019 um 6:38 am

    Ja und der Dieb beraubt somit des Überflusses der nur durch Jesus die Tür fließt…..
    New Age und okkultes steigt durch andere Wege ein und ist der Dieb(.—->.Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirte der Schafe. Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus.
    Johannes 10:).

    Nur Jesus ist die Tür aus der wir schöpfen sollen.
    Ja und der Dieb ist auch der der das übernatürliche in Jesu leugnet (aus Angst, falscher Lehre, Unkentniss)

    • Veröffentlich von Stephan am Juni 7, 2019 um 8:00 pm

      Danke dir, Lana, für die Ergänzung. Sehe ich genauso!

  4. Veröffentlich von Andreas Schmidt am August 20, 2019 um 8:48 pm

    Lieber Stephan, liebe Glaubensgeschwister,

    alles, was zu diesem Thema hier gesagt wurde ist richtig und sehe ich auch so!

    Es kommt aber auch – denke ich – in der Betrachtung darauf an, wie man das (als ein Lehrer des Wortes Gottes) sieht, bzw. auf sich selbst bezieht.
    Da wir Christen (und auch Prediger), ja leider nicht die ganze Weisheit Gottes in uns komplett und auf einmal erfassen können, kann das leider passieren. Man sollte das, durch aufmerksames, zusammenhängendes Studieren von Gottes Wort natürlich möglichst vermeiden (der Heilige Geist möge uns davor bewahren)!
    Aber ein Christ / Prediger, dem dass passiert, ist meiner Meinung nach hier nicht der Dieb / falsche Lehrer
    oder ein falscher Prophet. Zumal bei diesem Thema die Identität des Diebes nicht das „Wichtigste“ ist,
    (wie du ja selber auch schon richtig gesagt hast).
    Keiner von uns hat doch die böse Absicht, durch die „Hintertür“ in den Schafstall einzusteigen und dort irgendwelchen Schaden anzurichten (schon gar nicht die Schafe zu verwirren)!

    Aber ja, diese gibt es, die das wollen! – Und da sehe ich den wesentlichen Unterschied!

    Das eine sind sich (immernoch) in der Entwicklung befindliche Christen / Prediger, die nicht alles perfekt
    machen. Das andere sind „die Diebe.“
    Nur wenn man dann anführt, der Teufel wäre in dem Zusammenhang die „falsche Person“ und „nicht gemeint“, muss man mal die Frage aufwerfen:
    „Von wem gehen denn dann letztendlich diejenigen aus oder von wem werden sie denn „instrumentalisiert,“ die durch die Hintertür kommen? – Ist es nicht der „König der Diebe,“ der „falscheste“ aller Propheten und
    der „Oberlehrer“ der falschen Lehren, – Satan, – der Vater der Lüge – und das von Anfang an?“

    Wie hat Lana hier auch angeführt: „Ja und der Dieb ist auch der, der dass Übernatürliche in Jesu leugnet .“
    Wer aber ist denn das an „erster“ Stelle?
    Und in den Versen die Reinhold hier aufführt erkenne ich viel „Scheinheiligkeit“ und zum Teil sogar
    „Bösartigkeit“ bei diesen falschen Lehrern!

    Von daher finde ich das mit dem Teufel gar nicht so falsch gelehrt. Es ist vielleicht nicht detailliert genug.
    Jedenfalls verwirrt es bestimmt Niemanden im Hinblick auf das, was uns unser Herr Jesus alles geben will.

    Ich denke, wir müssen da wachsam sein und bleiben, aber deshalb musst du dir, – lieber Stephan,- da nichts vorwerfen. Der Herr kennt deine Absichten und kann regulieren! Er liebt dich für deine aufrechte Haltung und hohe Sorgfalt beim Lehren!
    Ich habe früher auch gelehrt und immer wenn ich das Privileg dazu hatte, überkam mich plötzlich so eine
    heilige Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Ich habe dann immer zu mir selber gesagt:
    „Du stehst hier stellvertretend für Gott und Christus und du lehrst gerade seine Kinder.“
    Was für eine Verantwortung, was für ein Privileg!
    Ich habe dann immer den Herrn gebeten mich richtig zu lenken und zu leiten, damit ich nichts falsch mache! Schließlich will man ja alles andere, als die Kinder Gottes falsch lehren… und dann auch noch ausgerechnet ICH SELBST!

    Liebe Grüße in dem Herrn Jesus

    Andreas

  5. Veröffentlich von Ruedi am Februar 14, 2020 um 3:28 pm

    Hallo

    Spannende Diskussion.
    Da ich selbst die Bibel nicht so gut kenne, hätte ich die Ausgangsfrage ohnehin nicht beantworten können. So machte ich mir einen Spass und las das ganze Kapitel. Bildete mir aufgrund des Textes eine Meinung und schaute erst danach, was andere dazu meinten. So konnte ich schauen ob ich quasi richtig lag.
    Nun ja. Wenn ich den Text so lese ist meine Antwort eine ganz andere.
    „Alle, die vor mir gekommen sind, sind Räuber und Diebe.“ welche auf einem anderen Weg eindringen wollen. Also das wären dann alle Propheten, Johannes der Täufer, Priester, Mose usw. Dann wären diese Diebe, welche schlachten und ins Verderben Stürzen, denn diese haben ja die Gebote gelehrt und nicht die Freiheit in Jesus und somit auch nicht den Überfluss.
    Oder was denkt ihr, ist mit: „Alle, die vor mir gekommen sind“ gemeint?

    • Veröffentlich von Joachim am Mai 13, 2020 um 5:48 pm

      …interessante Diskussion. Wir reden hier von einem Gleichnis das Jesus gebraucht um den Pharisäern was zu verdeutlichen.
      Für die Pharisäer war das Gesetz aller Masstab, persönliche Beziehung zum Vater war nicht auf den Schirm. Das Gesetz (Thora) ist göttlich und sollte die Menschen zu Gott hin führen aber es hat die Pharisäer zu Gesetzesgelehrte gemacht. Die Thora hatte nur die Möglichkeit über die Hintertür zu kommen nicht aber als persönlicher Hirte. Man folgt nur dem zu dem man vertrauen hat und den man kennt. Durch Jesus ist die Thora ersetzt und somit der Weg frei.
      Dieb und Räuber ist ein Wortbild für das Gesetz.

  6. Veröffentlich von Manuela am Mai 30, 2020 um 3:01 pm

    Tut mir leid ich verstehe nur Bahnhof

  7. Veröffentlich von Petra Jurenka am Mai 30, 2020 um 9:57 pm

    Also ich sehe das auch so… die Diebe sind die falschen Propheten und Lehrer und so weiter aber hinter ihnen steckt der Teufel der alles verdrehen möchte er braucht ja auch Werkzeuge durch die er reden kann….. genauso wie Gott der Vater uns gebraucht und er uns führt durch seinen Heiligen Geist sind die falschen Propheten geführt durch den Teufel…

  8. Veröffentlich von Anne am Juni 21, 2020 um 10:11 pm

    Jemand, der im SINNE Jesu zu den Schafen (= damals/in erster Linie das Volk der Juden?) kommt, mit SEINEM Herzen, EINS mit ihm, aus seiner Motivation der Liebe heraus, auf den werden die ‚Schafe‘ hören. Weil sie merken, SIE, = jeder Einzelne, in seiner Einzigartigkeit / Persönlichkeit, in seinem persönlichsten Sein (siehe ‚Namen‘) ist gemeint. Sie spüren, dass es da jemand WOHL meint mit ihnen….. und sie werden ihm nachgehen.
    Dazu ist aber eben (für den, der zu den Schafen kommt) dieses Eins-Sein mit Jesus nötig. Und das bedeutet sicher, sich selbst schon ein ganzes Stück aufgegeben zu haben, sozusagen seinen ‚Preis‘ bezahlt zu haben für dieses MIT- und IN-Jesus unterwegs sein.
    Es für IHN tun, IN IHM tun – und nicht aus Eigennutz oder aus kalter Lehre (z.B. um des Platzes im Himmel willen … um des ‚Gesetzes des Buchstabens‘ willen … um sein monatliches Salär zu bekommen … oder das Ansehen … oder um des Besserwissens willen … jemand, der nur eine JOB-Beziehung hat, und nicht eine Herzens-Beziehung zu den ihm Anvertrauten … oder was es sonst noch alles gibt an Motiven und Haltungen – die das Gegenüber im Innersten aber spürt und von denen es sich schrecken lässt….)

    Das waren damals bestimmte, von Jesus kritisierte, Schriftgelehrte – und auch heute wird es diese nicht-das-Heil-bringenden ‚Leiter‘ geben.

    Im Gegensatz dazu: Das Gesetz des Geistes – von IHM geführt zu werden, in SEINER Motivation, in der Motivation der unvoreingenommenen LIEBE, die sich selbst gibt – für den anderen. Die den anderen sieht, sieht, sieht, i h n meint, meint, meint. Und ihm nicht die eigene Meinung und Erkenntnis überbraten will, sondern ihm von ganzem Herzen dienen, und zur Erlösung verhelfen will (in die FREIHEIT, RAUS zu kommen….!! – auf die grüne Wiese, wo’s Futter gibt!!! 😉 )
    Zum Leben, zum Wachsen.
    Zum immer-mehr-diejenigen-werden, als die wir gedacht sind.
    – Jeden Tag neu. –

    Der Wächter – ist es das HERZ?

    Sind der Schafstall wohl die Juden, das Volk Israel!?
    Und zu denen dann (später noch): aber auch WIR dazu kommen….

    Für mich ist es wieder(!) eine Aufforderung, es mit absoluter Priorität zu verfolgen, mit Jesus mehr und mehr eins zu werden. Uns mit Haut und Haaren auf diesen Weg einzulassen.

    Ganz neu gelesen, das Bild…. Aufgefallen war mir früher wohl schon, dass Jesus sowohl! die Tür, wie auch! der gute Hirte ist. Jetzt aber nochmal intensiver gelesen und dadurch näher dran gekommen – so wie es sich gerade anfühlt zumindest…..

    Er ist immer wieder unser so kleinkariertes, viel zu lineares Denken aushebelnd…. Gigantisch!

    Mein HERZ spürt ihn wieder – wie bin ich froh!!! Nach soo langer (persönlicher) Dürre-Zeit….
    Drum danke für die Frage-Stellung.

    —-

    Jesus ist einfach sehr klar! Ich empfinde es gar nicht so, dass er die anderen verflucht – er stellt einfach richtig. So wie auch das: „Nur EINER ist gut“. Es GIBT keine Kompromisse. NUR GOTT ist gut.
    Aber er kennt ja auch unsere schwache Natur. Die ändert aber nichts an der Wahrheit, den Gegebenheiten. Unsere Schwachheit erfordert einfach GNADE, Gottes Geduld mit uns, der IMMER wieder neu mit uns geht und an uns arbeitet…. hin zum immer-mehr-eins-Werden mit Jesus.

    Anlass zur absoluten Selbstzufriedenheit werden wir Menschen auf dieser Erde sowieso nie haben.

    NUR ihm gebührt die Ehre.

    Er ist Wahrheit – UND Liebe – und das in Vollkommenheit.
    Keiner von uns kann ihm das Wasser reichen. (!? – ALLE, die vor ihm kamen….-!?)
    Aber wir dürfen zu ihm hinwachsen.

    Ich glaube, dazu ruft er vielleicht auch uns auf, in diesem Gleichnis. (Eben neben dem, dass er die Hartherzigkeit vieler Schriftgelehrter aus seinem Herkunftsvolk entlarvte – auf seine so direkte Art und Weise. Aber ich denke eben, wir heute dürfen das ruhig auch ansehen)

    Jesus steckt das Ziel – wie immer – ABSOLUTEST hoch!
    Und wir wissen doch, wieviel Gnade er gleichzeitig hat, wenn wir es nicht erreichen….

    Aber er weiß eben halt auch, wodurch die Menschen – im Herzen – erreichbar sind….!

    —-

    (Der WÄCHTER – er scheint mir wichtig zu sein…)

    —-

    Ich LIEBE Gott dafür, dass er von seiner Vollkommenheit nicht lässt!!!!

    ‚fremd‘ – weil: wir sind für Ihn gemacht und von ihm gemacht – wir kommen von IHM her!
    Wir gehören zusammen (= vertraut)

    Der Dieb: jemand, der stiehlt! Von der FÜLLE! (Freiheit, Freude, Ruhe, Einheit ….u.s.v.m. ….) (die Gott für seine Kinder gedacht hat)
    der tötet: manche gehen ja dann GANZ weg vom Glauben! Mit ‚so etwas‘ wollen sie nichts zu tun haben (wenn z.B. die LIEBE nicht gespürt wird; das WOHLWOLLEN; dass ICH in meinem Innersten gemeint, wertgeschätzt, bejaht bin…)

    Aber Er entmutigt uns nicht.
    Gottes Gnade ist jeden Morgen neu.
    Davon leben wir.
    Was haben wir für einen tollen Gott.

  9. Veröffentlich von Sulamith am Juli 8, 2020 um 9:32 am

    Das Thema ist schon sehr interessant und durch Reinhard Hirtler rüttelt der Herr an überlieferten Vorstellungen. Wer ist nun der Dieb? Man muss auch Kap. 9 dazunehmen, um das zu verstehen. Der Herr sprach gleich nach der Heilung und dem Ausschluss des Blindgeborenen aus der jüdischen Synagoge, der Religion des Gesetzes, in 10:1 von der 🐑 Schafhürde. Die Schafhürde bedeutet nach Gal. 3:23-26 das Gesetz oder den Judaismus, als der Religion des Gesetzes. „Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz VERWAHRT, EINGESCHLOSSEN auf den GLAUBEN hin, der GEOFFENBART werden sollte. Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf CHRISTUS hin geworden, damit wir aus GLAUBEN GERECHTFERTIGT werden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, SIND WIR NICHT MEHR UNTER EINEM ZUCHTMEISTER; denn ihr alle seid SÖHNE GOTTES DURCH DEN GLAUBEN AN CHRISTUS JESUS. Bevor Christus kam, hatte das Gesetz die Aufgabe Gottes Volk einzuschränken, zu schützen, zu unter weisen, zu lehren, zu betreuen, auf es achtzugeben, in besonderem Gewahrsam zu halten. Zur Zeit des NT wurden die Kinder reicher jüdischer Familien durch einen gebildeten Sklaven zu ihrem Lehrer geführt. Das Gesetz war „der Sklave“ der uns zu unserem Erzieher oder Lehrer, d.h. zu CHRISTUS, bringen sollte. Bevor wir zu Christus, dem Meister und Lehrer gebracht wurden, waren wir unter der Obhut eines Sklaven, nämlich des Gesetzes. Sind wir erst einmal zu CHRISTUS gebracht, so sind wir gerechtfertigt durch den Glauben. Seitdem der GLAUBE, d.h. seitdem Christus gekommen ist, BEFINDEN WIR UNS NICHT MEHR UNTER DER ABHUT DES SKLAVEN, des Gesetzes. Die Hürde ist nur vorübergehend. Die Weide, ein Bild auf CHRISTUS, ist der Ort, wo die 🐑 Schafe sich ständig aufhalten sollten, um das frische Gras, die Lebensversorgung des Geistes, all das, was CHRISTUS erlangt hat und ist, den ganzen Reichtum des dreieinen Gott SELBST, zu genießen und zu erfahren. Das soll jetzt die Nahrung der Gläubigen sein. Aus dem Gesetz heraus kommen und in Ihn, in Christus hinein kommen, um Ihn als die Weide zu genießen.Gal. 4:3-5. Das ist der unausforschliche Reichtum Christi, den Paulus predigte als das Evangelium. Eph. 3:9
    Der Herr Selbst ist die „TÜR“ zur Schafhürde, DIE TÜR ZUM GESETZ und Er ist auch die Tür, da wieder rauszukommen. Vers 9.
    Er war die Tür für alle Auserwählten Gottes, des AT und des NT, z.B. Mose, David, Jesaja usw. Sie sind alles Menschen, die wahrhaftig Gott suchten und sie lebten im Gesetzes Gehorsam durch Christus und für Christus, als der Tür, unter der Obhut des Gesetzes. Alle, die von Gott gesandt wurden, gingen durch Christus in das Gesetz hinein.
    Der Türhüter ist der Heilige Geist und DIE DIEBE und RÄUBER sind dagegen solche, die sich als Propheten ausgegeben haben. Solche, die nicht durch die Tür in die Hürde kamen, Vers 1, sondern anderswo hinüber stiegen, sind die Propheten, die in der Zeit zwischen den Propheten des AT und Johannes des Täufers lebten, ein Zeitabschnitt von 400Jahren. Diebe und Räuber, in Vers 1+ 8, bezeichnen die Personen, die in den Judaismus eintraten, aber es nicht durch CHRISTUS als der Tür taten, sondern von woanders hinaufklettert eingestiegen sind, sie lehnen Gottes Weg ab und gehen durch und für sich selbst da hinein. Diese Diebe und Räuber richten Gottes Volk zugrunde durch falsche Lehren.
    Jetzt will Gott die Seinen, durch CHRISTUS als der Tür, aus dem Gesetz herausbringen. Er ist der Erste, der aus der Hürde, dem Gesetz, herausgekommen ist und ruft Sein Volk, Seine 🐑 Schafe heraus, in Sich als die grüne Weide hinein.
    Der PFERCH ist der Judaismus, eine GESETZESRELIGION, die aus Buchstaben und Vorschriften besteht, und die Herde ist die GEMEINDE, die aus LEBEN UND GEIST BESTEHT. Gott benutzt Reinhard Hirtler dazu, um Gottes Volk die Augen zu öffnen, sich von der Vermischung durch das Gesetz, dem alten Bund, zu wenden, hin zu CHRISTUS, der der Herr Geist ist, dem Inhalt des neuen Bundes. Ein Herausrufen aus dem Gesetz, hinein „IN CHRISTUS“ und was wir in Christus haben.

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