Schatzsuche in Bad Sassendorf

"where prophecy meets the streets"

Wir, dass sind Michael und Stephan, wollen euch mit in ein Erlebnis der besonderen Art nehmen. Stephan hatte Michael, LifeTeam-Leiter in Schlangen, schon vor langer Zeit einmal gebeten, mit ihm auf eine "Schatzsuche" zu gehen. Seine Frau Susanne und er machen dies immer mal wieder und hatten ihm davon erzählt. Also trafen wir uns gemeinsam mit unseren Ehepartnern im Café Blaubeere in Bad Sassendorf. Wir genossen ein leckeres Getränk, während Michael uns in das Konzept der Schatzsuche einführte.

Zettel_Schatzsuche

Im Grunde ist es ganz einfach: Wir bekamen einen gelben Zettel auf dem die fünf Begriffe standen: "Orte", "Namen von Personen", "Aussehen von Personen", "wofür sie Gebet benötigen" und "Ungewöhnliches". Nach einem kurzen Gebet bekamen wir 7 Minuten Zeit, um den Heiligen Geist nach Bildern, Eindrücken usw. von Personen zu fragen, die wir dann im Anschluss in dieser Stadt suchen sollten. Dazu schrieben wir einfach die ersten Gedanken auf, die uns zu den Stichworten einfielen. So fiel z.B. Stephan zu "Aussehen von Personen" als erstes ein grün-schwarzen Rollator ein. Er erzählte, wie er bei diesem Gedanken anfing mit Gott zu diskutieren: "So sieht doch nun fast jeder Rollator aus! Geht das nicht genauer?" Und prompt sah er vor sich gelb-schwarze Punkte. "OK," dachte er, "DAS ist mal krass genau!"

Und dann machten wir uns auf den Weg: Susanne ging mit Stephans Frau Anke. (HIER GEHT ES ZU IHREM BERICHT).
Michael ging mit Stephan zunächst zu einem Eiscafé, da dies ein Merkmal auf seiner Schatzkarte war. In unmittelbarer Nähe von dem Eiscafé war eine Brücke, was ebenfalls auf Michaels Zettel stand. Vor dieser Brücke entdeckten wir ein Paar auf einer Bank sitzend. Stephan hatte sich auf seinem Zettel die Worte "rote Haare" und "weiße Haare" notiert gehabt. Das war exakt die Haarfarbe dieser beiden Personen. Auch hatten sie trotz des schönen Wetters einen Regenschirm bei sich, was wiederum auf Michaels Zettel stand.

„Eine Begegnung mit Rot-Weiß“

Da so viele Merkmale auf sie zutrafen, sprach Michael sie an und erklärte ihnen, dass sie unser Schatz seien und was es mit unserer Schatzsuche auf sich habe. Stephan hatte für sich noch das Wort "Arthrose" notiert und fragte den Mann, er heißt Gerhard und ist um die 70 Jahre alt, ob er darunter leide, was dieser bejahte. Er habe es ganz schlimm in beiden Knien. Stephan nahm seine Hand und befahl der Arthrose zu weichen. Anschließend sollte Gerhard es testen und konnte zunächst nicht glauben, was er erlebte: Die Schmerzen waren mehr als zur Hälfte gewichen! Ein weiteres Gebet folgte. Wieder forderten wir ihn auf, Verschiedenes auszuprobieren. Seine Frau bestätigte, dass er so etwas, in der Geschwindigkeit, vorher nicht mehr gekonnt hatte. Gerhard hatte keine Schmerzen mehr. Michael nahm diese Offenheit zum Anlass, um vor allem Anita, Gerhards Frau, das Evangelium in vollem Umfang zu erzählen (nach der Methode von "Living Waters"). Gerhard hingegen stand in der Zwischenzeit auf und ging mit den Worten weg: "Das muss ich jetzt noch probieren." Er ging, begleitet von Stephan, zu einigen Treppenstufen in unserer Nähe. Er meinte, dass ihm das Treppensteigen immer sehr schwer falle. Doch siehe da: Er "hüpfte" völlig schmerzfrei die Treppen hoch und wieder runter. Im weiteren Gespräch stellte sich dann noch heraus, dass er in diesem Ort nur Urlaub mache, aber sonst in Hagen wohnt, wo Stephan arbeite. Zufall kann das alles nicht mehr sein! Nach einem echt geist-geprägten Gespräch über 45 Minuten, gab Stephan Gerhard noch seine Karte, damit sie sich wiedertreffen können.

Erfolglose Suche, oder Begegnungen der besonderen Art?

Dann kam eine lange Zeit des erfolglosen Suchens. Wir sprachen immer wieder Leute an, die uns auffielen, klapperten die Merkmale auf unseren Zetteln ab, doch so richtig viel passte nie. Da war der Italiener, den wir "aus Versehen" ansprachen, weil wir nur dachten, das Merkmal würde auf ihn zutreffen. Trotzdem konnten wir mit ihm über den Glauben reden und ihm die Hände wegen seines kaputten Rückens auflegen. Leider hielt er bis zum Schluss daran fest, dass es eine kosmische Energie sei, die gerade seinen Rücken geheilt hatte, und nicht Jesus, wie wir es behaupteten; oder die drei Tagesausflügler, denen wir anboten, sie zu fotografieren. So kamen wir ins Gespräch, konnten im Namen von Jesus die Nackenprobleme beheben und ihnen Zeugnis geben. Auch sprachen wir das ungleichgroße Paar, Anita und Andreas, an (das Merkmal stand auf Stephans Zettel). Dies war an einem Brunnen mit einem Pfau, den Michael gesehen hatte. Sie waren freundlich, aber distanziert. Wir konnten Zeugnis geben, aber nicht für sie beten (sie saß im Rollstuhl). Schade eigentlich. Sie waren bestimmt unser Schatz!  In der Nähe sprachen wir auch das über 80jährige Ehepaar an, denen Stephan nur sagen wollte, dass sie so zu zweit auf der Bank sehr viel Harmonie und Romantik ausstrahlten. Es stellte sich dann aber heraus, dass sie völlig am Ende waren, körperlich, wie psychisch. Auch ihre Ehe sei stark bedrängt. Wie nahmen uns viel Zeit, sprachen mit ihnen, segneten und trösteten sie mit Worten von Jesus, der durch uns zu ihnen redete. Diese und noch mehr Begegnungen geschahen alle in der Nähe des Brunnens mit dem Pfau, wie es auf Michaels Schatzkarte stand. Erfolglos war das ja dann doch nicht.

Der Heimweg

Und dann machten wir uns auf den Nachhauseweg. Es kam der Vorschlag auf, sich ein Eis auf die Hand zu kaufen. Stephan erzählte: "Ich bemerkte eine innere Stimme, die mich davon abhalten wollte. Aber ich hörte nicht auf sie, weil ich sie für meine eigene Stimme hielt, die mir mein Übergewicht vorhalten wollte. 😉 Doch kurze Zeit danach stellte sich heraus, dass es tatsächlich die Stimme des Heiligen Geistes war. Denn als ich DIE beiden Personen sah, waren bereits meine beiden Hände mit Eis bekleckert und ich sehnte mich nach einer Wasserstelle zum Waschen."
Doch dazu war es zu spät: Den ganzen Tag hatten wir die unterschiedlichsten schwarzen und braunen Rollatoren gesehen.

Schatzsuche Bock-Kobabe

Und nun, ca. 30 m vor uns, kam ein Päärchen um die Ecke mit einem schwarzen Rollator, einer sehr auffälligen, grünen Tasche UND nicht zu übersehen: Mit einem Blindensymbol - allerdings schwarze Punkte auf einem leuchtend gelben Tuch! Und sie hieß auch noch Barbara "MARIA" (letzteres stand auf Stephans Zettel). Beide waren sehr dankbar für das Gespräch, das Zeugnis und die Gebete (wie gut, dass Michael auf sein Eis verzichtet hatte und ihnen deshalb die Hände auflegen konnte). Die Begleitung der Frau litt unter Lungenkrebs und war bereits sichtlich geschwächt. Unsere Frauen bezeugten uns später, dass diese beiden sichtlich berührt von Gottes Liebe und Wertschätzung von unserem Gespräch weggingen. Nach dem Gebet für Barbara Maria, die unter einem Gen litt, der ihre Augen zerstörte, fragte Michael sie, ob Sie eine Veränderung spüre. Sie sagte: "Ja, Hoffnung!"

Berührt von dieser Begegnung und Gottes unendlicher Tiefe fuhren wir alle dann nach Hause. Ich, Stephan, bin dankbar, dass ich mich auf dieses "Spiel" eingelassen habe. Denn in Gottes Augen ist das gar kein Spiel ist, sondern das Aussenden seiner Nachfolger in die umliegenden Städte mit den Worten: Sucht meine Schätze!

17.08.2019
Michael Bock, Schlangen
Stephan Kobabe, Oer-Erkenschwick

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