Schatzsuche in Bad Sassendorf -2. Teil

Notizen von Susanne

Anke und ich gingen zunächst zu einem Bauernladen, da Anke ziemlich konkrete Eindrücke hatte, was eine Frau dort betraf. Dies erwies sich allerdings als eine Sackgasse. Also zogen wir weiter zu einem Park, da dies auch auf einem unserer Zettel stand. Dort sahen wir auf einer Bank eine Frau sitzen, auf die mehrere Merkmale von unseren Zetteln zutrafen: Sie saß in der Nähe einer Brücke, umgeben von Wiesen, eine Brille steckte oben in ihren Haaren (was wir erst später sahen) und sie trug weiße Schuhe.

Also sprachen wir sie an und erklärten ihr, dass wir uns auf einer Schatzsuche befänden und sie unser Schatz sei. Zwar wehrte die Frau zunächst mit den Worte "Nein, das kann nicht sein." ab. Doch dann zeigten wir ihr die Worte auf unseren Schatzkarten, die alle auf sie zu trafen. Davon überzeugt lud sie uns ein, sich zu ihr zu setzen. Wir kamen mit ihr ins Gespräch und mussten erst einmal die Frage abwehren, ob wir von den Zeugen Jehovas seien. Dabei erfuhren wir auch einiges von ihrem religiösen Hintergrund. Dazu gab Anke ihr Zeugnis, wie sie selbst als überzeugte Atheistin zum Glauben an Jesus gefunden hatte. Ich gab ihr dann noch ein evangelistisches Büchlein mit, in welchem sie dann am Abend lesen wollte. Auch sagte ich ihr, dass sie ein von Gott geliebtes Kind sei, worauf sie antwortete: "Dann fühle ich mich jetzt richtig geliebt!"

Nach diesem Gespräch gingen wir zu unserem nächsten Hinweis auf der Karte. Ich hatte mir den Begriff „Vogelkäfige“ aufgeschrieben gehabt. Ich wusste, dass diese hinten im Park am Grenadierwerk standen, wo wir dann auch hingingen. Allerdings erwies sich dies auch wieder als Sackgasse, so dass wir langsam zurückwanderten. Dabei entdeckte Anke einen älteren Herrn (90 Jahre+) hinter einem Bauzaun (wie in einem Vogelkäfig - nur nach oben offen). Wir erfuhren später, dass es sich um einen ehemaligen Bauingenieur in einer hohen Stellung handelte, der aus Neugier auf die Baustelle ging und sich dort verlaufen hatte. Wir erkannten ziemlich schnell, dass er von alleine dort nicht mehr herausfinden würde (obwohl er das zunächst behauptete). Anke fand dann eine Möglichkeit, ein Zaunelement herauszuhebeln, so dass wir ihn vorsichtig aus dem Gelände befreien konnten. Anke fragte ihn nach Schmerzen im Knie, was er bejahte. Wir legten ihm unsere Hände auf die Knie und beteten für ihn, was ihn sehr freute. Es entwickelte sich noch ein recht langes Gespräch über den Glauben, bei welchem wir ihn auch zum Abschluss segnen konnten (er meinte, dass er auch an Jesus glaube). Aus Zeitgründen konnten wir seiner Einladung zu einem Kaffee nicht mehr nachkommen.

Susanne Bock, 18.08.2019, Schlangen

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