JGLM-Bibelschule (DBI)

Das Dominion Bible Institute (DBI) ab 2020

DBI Vision:
Es ist unser Herzensanliegen, Christen zu effektiven und geistlich-reifen Leitern und Arbeitern zuzurüsten – dies in so kurzer Zeit wie möglich. Unsere Vision ist es, Menschen auszubilden und auszusenden, um jede Region in Deutschland und darüber hinaus mit dem Evangelium zu erreichen.

David Frey: „Die Suche nach Wahrheit hatte mich 2013 nach Dallas gebracht. Diese Schule hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und für immer verändert. Die Liebe zu Jesus hatte ich davor schon, jedoch wurde hier durch das Wort Gottes, Jüngerschaft und Training etwas aktiviert und in meinem Leben sichtbar, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Dieselbe Botschaft möchten wir hier in Deutschland durch die DBI jedem zur Verfügung stellen.“

Die DBI ist ein Training für diejenigen, die ein vertieftes Verständnis der Bibel erlangen möchten, in Jüngerschaft wachsen und die in den Vollzeitdienst eintreten möchten.

Wir glauben zutiefst, dass biblische Lehre mit aktivem Training verknüpft werden sollte, um ganzheitlich in Heiligung und Jüngerschaft zu reifen. Daher haben wir jede Woche in der DBI ein Thema und können tief in das Wort Gottes eintauchen.

An den Nachmittagen sind unterschiedliche Dinge geplant. Der Zeitplan soll nur eine grobe Richtung vermitteln. Jedoch werden wir sehr oft praktisch werden und das Wort Gottes in unserem Leben und an unserem Nächsten anwenden.

DBI Themen:

– Der Neue Mensch
– Heilung im Neuen Testament
– Grundlegende biblische Wahrheiten
– Jüngerschaft / Gemeindegründung
– Leiterschaft
– Pioniere des Glaubens
– Gottes genialer Plan
– S.W.A.T. – Geistliche Kriegerschaft
– Geistliche Autorität
– Gebet
– Christliche DNA
– Wichtige Themen und Bereiche

Berichte von Bibelschülern

Kristina Waal, Solingen

DBI-Onsite (Bibelschule vor Ort) formte meinen Charakter

Nach langem hin und her überlegen hatte ich plötzlich ein sicheres “Ja” im Herzen, DBI-Onsite in Dallas, Texas machen zu wollen. “Wann sonst, wenn nicht jetzt, Kristina!?” waren meine Gedanken. Mein Wunsch war es, komplett in das Wort Gottes einzutauchen, nur von gleichgesinnten Menschen umgeben zu sein und nicht abgelenkt zu werden. Also habe ich einfach meinen Job gekündigt und einen Schritt des Glaubens gewagt, im Vertrauen, dass alle Finanzen da sein werden, wenn ich sie brauchen würde. Genau so war es schließlich auch, denn unser Gott ist groß und treu.

DBI-Onsite und die anschließende Missionsreise mit Curry Blake und seinem Team gehören zu den besten Lebenserfahrungen meines Lebens. Nicht nur, weil ich viele Wunder und Zeichen gesehen habe, sondern auch, weil ich persönlich in vielen Bereichen gewachsen bin. Der Unterschied zum Onlinestudium (DBI-Online hatte ich zuvor nur bis zur Hälfte geschafft) besteht darin, dass Du vor Ort starke Beziehungen aufbaust und mit den JGLM-Mitarbeitern zu einer Familie zusammenwächst. Und Beziehungen sind für das Reich Gottes sehr wichtig.

Jeden Tag haben wir in der Frühe damit gestartet, 20 Minuten lang das Wort Gottes zu proklamieren. Nach 4 Stunden Unterricht arbeitete jedes Team an der Umsetzung seiner Aufgabe. Die Teams von 6 Personen sollten jeweils einem der fünf Bereiche der Gesellschaft ‑ Unternehmen, Religion, Politik, Bildung und Sozialwirtschaft die frohe Botschaft bringen. Mein Team war für den Bereich Unternehmen zuständig. Wir stellten also Körbe mit Obst zusammen, und befestigten Schildchen daran mit der Aufschrift: “Wir beten für Euren Erfolg und den Segen Gottes”. Anschließend haben wir diese an die Unternehmen verteilt. Jede Woche besuchten wir dieselben Unternehmen und fragten, wie es ihnen ginge. Durch diese Missionseinsätze habe ich gelernt, außerhalb einer Box zu denken. Von neuem geborene Christen können jeden Bereich auf der Erde zur Ehre Gottes verändern. Nichts ist zu groß für Jesus.

Es wurden jedoch nicht nur die geistlichen Muskeln trainiert, sondern auch die physischen. Gegen Abend machten wir effektive Ausdauerübungen. Das war eine angenehme Abwechslung zum Sitzen im Unterricht und natürlich hat es den Körper fit gehalten.

Das gemeinsame Frühstück und Mittagessen in der Dominion Life Church förderte die Gemeinschaft in den Teams und selbst nach „Feierabend“ waren einige Bibelschüler noch gemeinsam mit den Leitern zu Abend essen. Wir redeten viel über das Wort Gottes und setzten es gemeinsam um. Wir lernten zum Beispiel, wie man Kranken die Hände auflegen kann oder mit einem Wort der Erkenntnis über Menschen prophezeien und sie ermutigen kann.

Durch die Bibelschule bin ich kritikfähiger geworden und kann andere durch Rückmeldung (natürlich in Liebe) weiterbringen. Ich konnte auch Ängste, wie das Reden vor einem Publikum oder das Sprechen in eine Kamera, überwinden. Die Leiter forderten uns heraus, alle Zeit bereit zu sein und immer komplett auf den Heiligen Geist zu vertrauen. Manchmal wurden wir z.B. plötzlich aufgefordert, unvorbereitet bis zu 25 Minuten zu predigen oder einer fremden Person ein Wort zu geben. Wegen Fehler, die noch passieren, mache ich mich selbst nicht fertig, sondern ich richte meinen Blick alleine auf Jesus.

Insgesamt waren die 3 Monate durch Herausforderungen nicht immer bequem. Durch die Teamarbeit wurde mein Charakter gebildet und gestärkt und ich konnte selbst erkennen, in welchen Bereichen meines Lebens ich noch sterben muss. Es macht mir jetzt großen Spaß, Herausforderungen anzugehen, weil ich weiß, dass sie Wachstum in mir hervorbringen.

Kristina Waal

PS. Ich möchte Dich ermutigen, wenn Du von Herzen geistlich wachsen möchtest und das, was hindert, Jesus ähnlicher zu werden, ablegen willst, Dich jetzt hier zu bewerben für DBI 2 Onsite (Voraussetzung abgeschlossene DBI 1). Bei weiteren Fragen, kannst Du mich gerne anschreiben. Meine Emailadresse erhältst Du über das JGLM Büro.

 

Ewald Morasch, Cloppenburg

Hallo, mein Name ist Ewald Morasch, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Cloppenburg, wo ich auch das DHT-Seminar ein halbes Jahr vor Bibelschulbeginn gehört habe. Bereits an dem Wochenende, an dem das DHT-Seminar stattfand, entschied ich mich dazu, DBI vor Ort zu besuchen. Gesagt, getan. Ich bin also mit meiner Frau Stephanie und unseren zwei Kindern, Jonathan (2 Jahre) und Mia (7 Monate) nach Plano, Texas gereist, um dort die Bibelschule von JGLM zu besuchen.

Wir reisten nach USA, ohne zu wissen, wohin es geht und was uns erwartet. Mit Gottes Hilfe konnten wir dann bei einer Familie aus der Gemeinde unterkommen und waren sehr gut versorgt.

Am ersten „Schultag“ lernten wir einander kennen und wurden auch gleich in Teams eingeteilt, auf denen ein Schwerpunkt während der Bibelschulzeit lag. Der Tag begann für mich meistens um 5:00 Uhr morgens. Um 6:45 Uhr mussten alle Bibelschüler da sein. Anschließend gab es um 7:30 Uhr ein gemeinsames Frühstück. Wir starteten jeden Tag mit Bekenntnissen aus dem Wort Gottes. Diese wurden später abwechselnd von den einzelnen Teams angeleitet. Nach einem großartigen Morgenprogramm hatten wir von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Unterricht. Die Unterrichtseinheiten dauerten jeweils 45 Minuten mit 15 Minuten Pause.

Folgende Themen waren (in Blöcken) Bestandteil des Unterrichts:

  • Grundlegende biblische Lehren (Evangelisation, Der Unterschied zwischen Wassertaufe und der Taufe in Christus, Taufe im heiligen Geist, Herrschaft in Christus)
  • Gottes ultimativer Plan (God’s Master Plan)
  • Der Neue Mensch (The New Man)
  • Griechisch
  • Pioniere des Glaubens (Pioneers of Faith)
  • SWAT (Spiritual Warrior Apostolic Training „Apostolisches Training für geistliche Krieger“)
  • Gebet
  • Pneumatology (Der Heilige Geist)
  • Heilung im neuen Testament

Die Themen waren sehr hilfreich und es wurde immer die Bibel als vollkommene Wahrheit anerkannt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich zum ersten Mal „Der Neue Mensch“ hörte. Darin geht es darum, wer wir in Christus sind. Ich lag bis spät in die Nacht im Bett und konnte nicht einschlafen, weil mir diese ganzen Bibelstellen durch den Kopf rasten und ich so aufgeregt war.

Wie bereits erwähnt, wurde die Zusammenarbeit im Team großgeschrieben. Die insgesamt 32 Studenten wurden in vier Teams eingeteilt und bekam einen bestimmten Bereich der Gesellschaft als Projekt zugeteilt. Jedes Team bekam ein Budget von $200, um sein Projekt umzusetzen, Kontakte zu knüpfen und mit Menschen in dem jeweiligen Bereich zusammenzuarbeiten.

Nach den drei Monaten gab es die Möglichkeit, an einer Missionsreise nach Südafrika teilzunehmen. Ich hatte das Privileg, bei Curry Blake im Team dabei zu sein und durfte auch die Leiter der anderen Länder kennen lernen. Wir hatten eine großartige Zeit zusammen und durften das Herz hinter dem Namen JGLM kennen lernen. Ich kann einfach nur sagen, dass es eine völlig neue großartige Erfahrung für mich war.

Die Menschen in Südafrika sind sehr offen und lassen gerne für sich beten. Wir konnten vielen Menschen dort mit Heilung dienen und ihnen die Frohe Botschaft bringen. Einmal empfahl uns Curry, ein Gebetstagebuch zu führen und mit Gott auch darüber zu sprechen, was wir gerne sehen wollen. Also beschlossen ein Bruder und ich, dass wir gerne sehen würden, wie jemand aus dem Rollstuhl aufsteht und sprachen auch mit Gott darüber. Ein bis zwei Tage später waren wir dann in einer Gemeinde in Südafrika. Dort trafen wir eine Frau, die schon seit längerer Zeit an Magenkrebs litt. Seit mehr als einem halben Jahr hatte sie keine feste Nahrung mehr zu sich genommen und war stark entkräftet, weshalb sie auch im Rollstuhl saß. Der Bruder und ich gingen zu ihr hin und legten ihr in dem Namen Jesus die Hände auf. Wir befahlen dem Krebs zu verschwinden und sprachen im Namen Jesu Gesundheit in ihren Körper hinein. Am nächsten Tag kam die Frau ohne Rollstuhl in die Gemeinde und hatte auch wieder angefangen etwas zu essen.

Ich kann wirklich sagen, dass die Bibelschule (DBI) lebensverändernd für mich war. Ich habe einen festen Halt im Wort bekommen, konnte an meinem eigenen Charakter arbeiten, durch die Teamarbeit wachsen und so aus Schwächen Stärken entwickeln.

Das DBI ist keine gewöhnliche Bibelschule, bei der es darum geht, dass der Lehrer den Schüler mit Informationen überhäuft. Wir hatten sehr viel Gemeinschaft mit den Mitarbeitern und durften einen Einblick in deren Leben gewinnen. Ihnen war Jüngerschaft sehr wichtig und nicht nur das Weitergeben von Informationen. Jeder der Mitarbeiter war mit vollstem Einsatz dabei und daran interessiert, uns wachsen zu sehen, sodass wir Christus immer ähnlicher werden.

Gottes Segen euch allen!

Ewald Morasch