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Meine Äthiopienreise mit Gott

Am 25. Februar hatte ich Geburtstag – 60 – das wollte ich ausgiebig feiern. Die Feier war bereits fest geplant. Doch es sollte anders kommen. In der Nacht vom 20. Januar sprach eine Stimme im Traum zu mir: „Warum willst du deinen Geburtstag so groß feiern, wo du doch genau weißt, dass es dir nichts gibt und vergänglich ist. Fahr lieber mit Daniel Schott nach Äthiopien zur Großevangelisation.“

Ich bin durch diese Stimme aufgewacht und hatte sofort das Gefühl: „Das wird mein Leben verändern.“ Noch am gleichen Tag sprach ich mit Daniel, sagte meine geplante Geburtstagsfeier ab und buchte einen Flug nach Äthiopien. Ich hatte so eine Freude im Herzen, denn es war schon seit längerem ein geheimer Wunsch, Daniel Schott auf einer seiner Crusades zu begleiten.

Am 6. März landete ich in Adis Abeba. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Helfta. Als wir ankamen, umzingelte eine große Schar von Kindern den Bus. So etwas hatte ich noch nie erlebt. „Welcome! Welcome! Welcome!“ ertönte es aus Hunderten Kindermündern. Gänsehaut!

Daniel und ich hatte in einem Lehmgebäude sogar eigene Zimmer. Strom war nicht immer verfügbar und ein Bad sowie fließendes Wasser gab es nicht. Am gleichen Abend noch ging es raus zum Missionsfeld. Wie Boxer vor einem Kampf wurden wir durch die Menschenmenge hindurch zur Bühne geführt. Nach ausgiebigem Lobpreis, der mit Tanz und hüpfen verbunden war, fing Daniel an, das Evangelium zu verkündigen. Power pur! - Sein Halleluja erreicht die Lautstärke eines startenden Düsenjets. Beim Aufruf für Heilung strömten die Menschenmassen zur Bühne. Viele wurden spontan geheilt und etliche gaben auf der Bühne Zeugnis. Welche Freude in den Gesichtern der Menschen! Kurz vor Einbruch der Dunkelheit verließen wir die Bühne.

Erst später wurde mir bewusst, dass auch ich während der Veranstaltung von Gott geheilt wurde. Aufgrund eines Meniskusrisses mit Knorpelschaden im Endstadium im rechten Knie konnte ich kaum noch Treppen steigen, nur schwer laufen und hatte Schmerzen. Kurz vor Weihnachten hatte ich meinen OP-Termin. Zwei Tage vorher riet mir ein Glaubensbruder von der OP ab; im Auftrag des Herrn. Ich entschied mich, den Termin abzusagen und stieß auf Unverständnis. Doch jetzt kann ich wieder normal laufen, Treppen steigen und habe keine Schmerzen mehr. Preis den Herrn!

Die nächsten Tage begannen jeweils mit einer Feuerkonferenz. Sie war ausgefüllt mit Lehre, aber auch mit Gebeten für Heilung und Befreiung. Der Heilige Geist wirkte übermächtig. Viele manifestierten und fielen zu Boden, und ich hatte wirklich alle Hände voll zu tun, um Daniel zu unterstützen, und war danach sichtlich erschöpft.

Und bei allen Veranstaltungen dieses ohrenbetäubende Halleluja von Daniel. Woher nimmt der Mann diese Stimme? Und immer wieder Heilungen. Eine große Herausforderung war ein Junge, der zum Zeugnis geben kam. Dabei stellte Daniel fest, dass der Junge noch nicht geheilt war. Sofort fing er an zu beten, doch es tat sich nichts. Ein zweiter Versuch blieb auch erfolglos. Ich flehte innerlich: „Bitte Gott, lass Daniel nicht hängen.“ Beim nächsten Anlauf konnte der Junge auf beiden Ohren hören.

Überglücklich war ich abends dann wieder in unserer Hütte. Es gab gegrillte Kartoffeln, lecker, lecker. Eine gute Stärkung vor der Abreise am nächsten Tag; es ging schon um 4 Uhr morgens los, zurück nach Adis Abeba. Nach etlichen Stunden Holperpiste und zahlreichen Polizeikontrollen erreichten wir unser Quartier.

Nachdem Daniel abgereist war, hatte ich noch Gelegenheit, einen Geschäftskontakt zu knüpfen, woraus sich eine Kooperation entwickelt hat. Das zeigt mir wieder. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und der Rest wird Euch dazu gegeben. Danke Jesus!

Gerd Nopens, September 2019, Gelsenkirchen

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