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DBI-Erfahrungen von Ewald Morasch

Ewald Morasch, Cloppenburg 2016

Hallo, mein Name ist Ewald Morasch, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Cloppenburg, wo ich auch das DHT-Seminar ein halbes Jahr vor Bibelschulbeginn gehört habe. Bereits an dem Wochenende, an dem das DHT-Seminar stattfand, entschied ich mich dazu, DBI vor Ort zu besuchen. Gesagt, getan. Ich bin also mit meiner Frau Stephanie und unseren zwei Kindern, Jonathan (2 Jahre) und Mia (7 Monate) nach Plano, Texas gereist, um dort die Bibelschule von JGLM zu besuchen.

Wir reisten nach USA, ohne zu wissen, wohin es geht und was uns erwartet. Mit Gottes Hilfe konnten wir dann bei einer Familie aus der Gemeinde unterkommen und waren sehr gut versorgt.

Am ersten „Schultag“ lernten wir einander kennen und wurden auch gleich in Teams eingeteilt, auf denen ein Schwerpunkt während der Bibelschulzeit lag. Der Tag begann für mich meistens um 5:00 Uhr morgens. Um 6:45 Uhr mussten alle Bibelschüler da sein. Anschließend gab es um 7:30 Uhr ein gemeinsames Frühstück. Wir starteten jeden Tag mit Bekenntnissen aus dem Wort Gottes. Diese wurden später abwechselnd von den einzelnen Teams angeleitet. Nach einem großartigen Morgenprogramm hatten wir von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Unterricht. Die Unterrichtseinheiten dauerten jeweils 45 Minuten mit 15 Minuten Pause.

Folgende Themen waren (in Blöcken) Bestandteil des Unterrichts:

  • Grundlegende biblische Lehren (Evangelisation, Der Unterschied zwischen Wassertaufe und der Taufe in Christus, Taufe im heiligen Geist, Herrschaft in Christus)
  • Gottes ultimativer Plan (God’s Master Plan)
  • Der Neue Mensch (The New Man)
  • Griechisch
  • Pioniere des Glaubens (Pioneers of Faith)
  • SWAT (Spiritual Warrior Apostolic Training „Apostolisches Training für geistliche Krieger“)
  • Gebet
  • Pneumatology (Der Heilige Geist)
  • Heilung im neuen Testament

Die Themen waren sehr hilfreich und es wurde immer die Bibel als vollkommene Wahrheit anerkannt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich zum ersten Mal „Der Neue Mensch“ hörte. Darin geht es darum, wer wir in Christus sind. Ich lag bis spät in die Nacht im Bett und konnte nicht einschlafen, weil mir diese ganzen Bibelstellen durch den Kopf rasten und ich so aufgeregt war.

Wie bereits erwähnt, wurde die Zusammenarbeit im Team großgeschrieben. Die insgesamt 32 Studenten wurden in vier Teams eingeteilt und bekam einen bestimmten Bereich der Gesellschaft als Projekt zugeteilt. Jedes Team bekam ein Budget von $200, um sein Projekt umzusetzen, Kontakte zu knüpfen und mit Menschen in dem jeweiligen Bereich zusammenzuarbeiten.

Nach den drei Monaten gab es die Möglichkeit, an einer Missionsreise nach Südafrika teilzunehmen. Ich hatte das Privileg, bei Curry Blake im Team dabei zu sein und durfte auch die Leiter der anderen Länder kennen lernen. Wir hatten eine großartige Zeit zusammen und durften das Herz hinter dem Namen JGLM kennen lernen. Ich kann einfach nur sagen, dass es eine völlig neue großartige Erfahrung für mich war.

Die Menschen in Südafrika sind sehr offen und lassen gerne für sich beten. Wir konnten vielen Menschen dort mit Heilung dienen und ihnen die Frohe Botschaft bringen. Einmal empfahl uns Curry, ein Gebetstagebuch zu führen und mit Gott auch darüber zu sprechen, was wir gerne sehen wollen. Also beschlossen ein Bruder und ich, dass wir gerne sehen würden, wie jemand aus dem Rollstuhl aufsteht und sprachen auch mit Gott darüber. Ein bis zwei Tage später waren wir dann in einer Gemeinde in Südafrika. Dort trafen wir eine Frau, die schon seit längerer Zeit an Magenkrebs litt. Seit mehr als einem halben Jahr hatte sie keine feste Nahrung mehr zu sich genommen und war stark entkräftet, weshalb sie auch im Rollstuhl saß. Der Bruder und ich gingen zu ihr hin und legten ihr in dem Namen Jesus die Hände auf. Wir befahlen dem Krebs zu verschwinden und sprachen im Namen Jesu Gesundheit in ihren Körper hinein. Am nächsten Tag kam die Frau ohne Rollstuhl in die Gemeinde und hatte auch wieder angefangen etwas zu essen.

Ich kann wirklich sagen, dass die Bibelschule (DBI) lebensverändernd für mich war. Ich habe einen festen Halt im Wort bekommen, konnte an meinem eigenen Charakter arbeiten, durch die Teamarbeit wachsen und so aus Schwächen Stärken entwickeln.

Das DBI ist keine gewöhnliche Bibelschule, bei der es darum geht, dass der Lehrer den Schüler mit Informationen überhäuft. Wir hatten sehr viel Gemeinschaft mit den Mitarbeitern und durften einen Einblick in deren Leben gewinnen. Ihnen war Jüngerschaft sehr wichtig und nicht nur das Weitergeben von Informationen. Jeder der Mitarbeiter war mit vollstem Einsatz dabei und daran interessiert, uns wachsen zu sehen, sodass wir Christus immer ähnlicher werden.

Gottes Segen euch allen!

Ewald Morasch

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