Besonders in knappen Zeiten…

Bevor ich geheiratet habe, war das Thema “finanzielle Versorgung” für mich kein Bereich an dem ich Gott zwingend gebraucht habe oder an dem ich selbst Gott rangelassen habe. Ich habe immer gearbeitet und mein eigenes Geld verdient und habe aus meiner eigenen Kraft mich versorgt und dafür gesorgt, dass ich alles Notwendige zum Leben habe.
Nachdem ich geheiratet habe, sahen die Finanzen plötzlich anders aus als ich es bis zu dem Zeitpunkt gewöhnt war. Ich habe anfangs den Großteil verdient. Plötzlich musste das Geld sozusagen für zwei reichen, für mich und meinen Mann, weil er noch seinen ausländischen Diplom in Deutschland anerkennen ließ und noch nicht in seinem Beruf tätig sein konnte. Ich stand dann plötzlich vor der Entscheidung Gott zu vertrauen oder der Zahl in meinem Kontostand. Gleichzeitig musste ich lernen, dass auch im finanziellen Bereich mein Mann und ich ein Team sind und ich nicht mehr nur für mich arbeite, sondern für uns.

So, ich entschied alles in Gottes Hand zu legen, meinen Mann zu respektieren und auch in diesem Bereich ihn mitentscheiden zu lassen was wir mit dem was wir monatlich zur Verfügung haben, machen und was nicht. Anfangs ging uns das Geld meist für die letzte Woche des Monats komplett aus, sodass wir weder Essen noch irgendetwas Anderes kaufen konnten. Immer wieder beteten wir zusammen und dankten Gott dafür, dass Er unser Versorger ist und uns für immer versorgen wird. Wir haben wirklich Wunder erlebt. An einem Monat beteten wir wieder und am nächsten Tag wurden plötzlich 400€ auf unser Konto verbucht und wir wussten nicht woher das Geld kam. Ein anderes Mal bekamen wir einen kompletten Wocheneinkauf geschenkt. Jemand kam und klingelte an unserer Haustür und gab uns so viel Essen wie wir für die letzte Woche des Monats gebraucht haben.

Trotz der ungewohnten finanziellen Lage entschieden wir uns auch andere Menschen weiterhin mit dem, was wir hatten zu beschenken, zu segnen und auch zu geben, wenn Gott uns das ans Herz gelegt hat.
Heute hat sich unser gemeinsames monatliches Gehalt fast verdoppelt und wir haben genug für uns und auch für die Menschen, die Gott uns in den Weg legt. Gott hat mich gelehrt, dass ich mich nicht um Geld oder Versorgung sorgen muss, weil ich reichlich gesegnet bin und einen Gott habe, der gerne gibt. Alles was ich heute habe gehört Ihm und die Entscheidung zu treffen Ihm alles zu geben und Ihm zu vertrauen, war für mich sehr befreiend. Ich habe seitdem trotz Phasen an dem ich wenig Geld zur Verfügung habe, keine finanziellen Sorgen gehabt und meine Emotionen sind nicht mehr von dem geleitet, was mein Kontostand anzeigt, weil ich gelernt habe Gott zu vertrauen und mich von Ihm komplett versorgen zu lassen.

Nadine F.d.L., Gießen

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