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Auch bei JGLM läuft nicht alles perfekt – Gott sei Dank!

Da war es passiert! Einfach so!
Es war ein Moment, den ich - gefühlt - nicht so schnell vergessen werde.

Ich hatte gerade auf der Arbeit eine kurze Pause, da ich auf einen Termin wartete. Da kam mir der Gedanke: Ich könnte ja mal [kurz] bei den Anmeldungen unseres JGLM-Newsletters (NL) vorbeischauen. Wir benutzen zum Versenden des NL das Online-Programm "Mailchimp". Ich wollte nichts Bestimmtes. Einfach nur nachschauen, ob sich schon einige Personen wieder angemeldet hatten.

Denn wir hatten zuvor sehr viele Abonnenten von denen über 70% seit einiger Zeit ihre NL gar nicht mehr öffneten (Information von Mailchimp, dem NL-Programm). Da dies unnötig Kosten verursacht, beschlossen wir, die Datenbank zu löschen und alle Empfänger zu bitten, sich erneut anzumelden.

Gesagt. Getan.

Und tatsächlich: Bereits in der ersten Woche hatten sich bereits viele Personen erneut zum Newsletter eingetragen. Welch ein Geschenk! Ich empfand eine tiefe, geistliche Freude, als ich das - in dieser kurzen Pause auf der Arbeit - sah.

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Aber was war das? Da sah ich einige "alte" E-Mail-Adressen, die nicht gelöscht worden waren. Sie stammten allesamt aus 2016. "Oh," dachte ich, "dann hole ich das mit der Löschung [mal eben] nach. Ist ja auch nicht schwer." Zwar hatte ich mich noch nie so richtig mit Mailchimp befasst, aber löschen dürfte ja nicht so schwer sein.

Also markierte ich ein paar zulöschende Adressen. Und... es funktionierte nicht. Jedenfalls sah ich nichts in meinem Browser (hätte ich doch mal etwas gewartet...). Also markierte ich ein paar mehr, klickte auf Löschen und bestätigte dabei auch immer die Nachfrage des Programms "Bist du sicher, dass die Kontakte endgültig gelöscht werden sollen?" mit Ja!
Während ich also immer ein paar Adressen markierte und löschte (es waren immerhin mehrere hundert...), klickte ich irgendwann versehentlich auf die zweite Zeile "Alle markieren" - ohne es wirklich wahrzunehmen. Ich bestätigte mit "Ja!"...

...und da war es geschehen.

Wie ich später erfuhr, hatten viele andere ebenfalls solche und ähnliche Erfahrung bereits gemacht. Doch für alle, die dieses Gefühl nicht kennen, will ich es gern einmal beschreiben: Ich saß vor dem Monitor und las die Worte:

"Geschafft! Sie haben alle Kontakte erfolgreich gelöscht."

Das Wort ALLE klingt mir immer noch nach.
Kalter Schweiß übernahm die Kontrolle über meine Haut. Angst.
Panik wollte meine Gedanken übernehmen. Atemnot.
Mein nächster beruflicher Termin kündigte sich an. Zeitdruck.

Ich hatte es tatsächlich getan: Ich hatte alle Neuanmeldungen unserer treuen Leser, Mitstreiter, Interessierten, Hoffnungsträger... erneut gelöscht. Doch dieses Mal...

... ohne Backup!

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Natürlich holte ich mir Hilfe - praktische Tipps und Gebet zur Wiederherstellung. Vieles wurde getestet und hin und her überlegt. Doch am Ende blieb nur noch eine Möglichkeit: Die Wiederherstellung aller 2.700 Adressen. Gott sei Dank hatte Robin vor der ersten Löschung ein Backup aller Adressen erstellt. Zwar konnten wir das Backup nicht wieder aufspielen. Aber wir hatten alle Adressaten, so dass ich diese per E-Mail manuell anschreiben konnte.

Ich hätte einen Serienbrief verschicken sollen. Doch diese Idee kam mir nicht. Ich wusste nur: Ich kann eine E-Mail immer nur an 50 Adressen gleichzeitig schicken. Also: "copy&paste" - und das ziemlich oft!

Und dann geschah das Nächste: Nach den ersten fünf Mails mit jeweils 50 Adressaten kam ich auf die Idee, das Geschickte zu kontrollieren. Und dabei sah ich, dass ich die E-Mails so verschickt hatte, dass die E-Mail-Adressen für alle sichtbar waren!!! In Zeiten des EU-Datenschutzwirbels ein Ding der Unmöglichkeit! Danke Jesus - dass ich es "so früh" gemerkt habe... Aber schade für alle, die ich auf diese Weise verärgert habe...

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Ja, so war es.

Bei all dem kalten Schweiß, den überstrapazierten Nerven, den vielen liebevollen und auch kritischen Rückmeldungen unserer Leser, bleibt:
Fehler passieren. Manchmal gehäuft. Andere Male weniger.
Aber Jesus hatte sich entschieden, mit den Unvollkommenen zu arbeiten. Klar, wollen wir unsere Qualität verbessern - Gott zur Ehre! Aber er wollte sein Reich von Anfang an mit den unvollkommenen Menschen bauen. Also auch mit solchen, wie mir, mit meiner Schusseligkeit, meiner Unvollkommenheit.

Was für eine Ehre!
Danke, Jesus.

Und danke, an all die vielen NL-Empfänger, die mir so viel Liebe und Verständnis zeigten. Ihr seid großartig, geduldig und von SEINER Gnade erfüllt. Es macht Spaß, für und mit euch zu arbeiten!

Stephan Kobabe, Oer-Erkenschwick, 14.07.2019

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